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Artikel Energiearbeit

Das Tal der gefangenen Seelen – ‚Wie ich einen Dämon bis zu seiner Haustür geleitete‘

Vor kurzem ging ich in einem wunderschön gelegenen Auetal in der Lüneburger Heide spazieren. Ein kleiner Bach schlängelte sich durch Wiesen und Weideflächen, gesäumt mit Bäumen, die in voller Pracht standen. Wolkenschatten bewegten sich sanft über die Hügel und durch das Tal, als wollten sie durch die daraus entstehenden Kontraste den Betrachter auf die Weite und die Schönheit dieser idyllischen Umgebung hinweisen. Nichts, wirklich gar nichts deutete in diesem Tal auf das, was dort vor langer Zeit geschehen war.

Plötzlich schaltete meine persönliche Hellfühligkeit in den Alarmmodus und wies mich auf Energien hin, die so überhaupt nicht mit der Schönheit der Umgebung übereinstimmten. Mein Magen zog sich zusammen und mir lief ein Schauer über den Rücken. „Wir sind da. Hier ist es!“, sagte ich zu meiner Begleiterin.

Außersinnliche Fähigkeiten

Bei der sogenannten Hellfühligkeit handelt es sich um eine Gabe der erweiterten Wahrnehmung. So ist es manchen Menschen möglich, Informationen auf emphatischer Ebene zu empfangen und zwischen unterschiedlichen Energien bzw. Schwingungen zu unterscheiden. Diese zeigen sich, wie oben beschrieben, auf körperlicher Ebene oftmals mit plötzlicher Gänsehaut, Schauer die über den Rücken, Druck in der Magengegend oder dass sich die Nackenhaare aufstellen.

Anfänglich kann es für diese Menschen schwierig und belastend sein, zwischen den eigenen und fremden Gefühlen zu unterscheiden. Wenn ein hellfühliger Mensch beispielsweise ein Gebäude betritt, kann es sein, das er mit den dem Gebäude innewohnenden Energien in Resonanz tritt und sich in Folge dessen seine Stimmung schlagartig ändert. Mit zunehmender Erfahrung und durch Übung der erweiterten Wahrnehmung gelingt aber eine Abgrenzung und Unterscheidung von fremden und eigenen Gefühlen immer besser.

Übersinnliche Wahrnehmungen

Neben der Hellfühligkeit gibt es auch noch die Hellsichtigkeit, die im Volksmund gerne als Hellsehen bezeichnet wird. Hellsichtige Menschen nehmen Informationen visuell in Form von inneren Bildern wahr, wie zum Beispiel Erinnerungen anderer Zeiten, Visionen usw.

Diese Informationen bzw. diese Energien sind für das physische Auge nicht sichtbar, auch weil wir Menschen nur 1% des elektromagnetischen Bereichs sehen können. Alles andere ist für das Auge unsichtbar, wie beispielsweise die bekannten Röntgen-, Infrarot oder UV-Strahlen. Selbiges Spektrum von 1% gilt auch für unsere normale Hörfähigkeit.

Des Weiteren gibt es noch Hellhörigheit, Hellwissen, Hellschmecken und Hellriechen als über- bzw. außersinnliche Fähigkeiten.

Viele von uns haben übersinnliche Fähigkeiten, deren Ausprägungen unterschiedlich veranlagt sind oder die sich im Laufe des Lebens immer stärker zeigen, aber auch durch Ablehnung und Verdrängung wieder verschwinden können.

Typische Merkmale für übersinnliche Fähigkeiten sind beispielsweise eine ausgeprägte Empathie, starkes Bilder-denken, erhöhte Geruchs- und Geschmackssensibilität.

Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder einige Menschen, die aufgrund solcher Begabungen berühmt geworden sind: Nostradamus, die Phytia (das Orakel von Delphi), Jeanne d`Arc oder auch Kassandra, um nur einige der bekanntesten zu nennen.

Wie können solche Gaben eingesetzt werden und worauf gilt es dabei zu achten?

Menschen mit außergewöhnlichen Wahrnehmungen können „hinter den Schleier sehen“ und so an die Ursachen von Blockaden oder auch Geschehnissen kommen und Tipps geben, wie diese aufzulösen oder auch zu deuten sind.

Wichtig für den Helfer oder Heiler ist eine Haltung der reinen Absicht, im wertungsfreien Tun, bedingungslos und mit reinen Gedanken versehen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob der Helfer oder Heiler die richtige Person für Dein Anliegen ist, kannst Du Dir beispielsweise die Frage stellen „Warum macht das jemand? Ist das Handeln rein in der Absicht oder doch beispielsweise eher monetär veranlagt?“. Auch das Ego ist in diesen Kreisen so manches Mal sehr stark ausgeprägt und drängt damit die notwendige Anbindung an das Sein zurück.

Geleit geben

Neben der dauerhaften Transformation und Auflösung jeglicher negativen Energien, inklusive deren Ursachen sowie der darauf folgenden Herstellung des harmonischen, stärkenden und aufbauenden Flusses aller positiven Energien in Gebäuden, Häusern und Räumen, helfe ich auch gerne bei der Heilung von Landschaften, die durch extreme Geschehnisse belastet sind. ABER: Ich bin es nicht, der wirkt, sondern es wirkt durch mich.

Ich hatte mir vor dem Betreten des Auetals in der Lüneburger Heide kaum Gedanken darüber gemacht, was genau mich dort erwarten würde. Begleitet wurde ich von einer hellsichtigen Frau, die damals direkt betroffen und aufgrund ihrer emotionalen Nähe zu diesem Ort tief berührt war.

Was mich feinstofflich in diesem Tal empfing, mag ich hier nicht in allen Einzelheiten beschreiben. Durch die übersinnlichen Fähigkeiten meiner Begleiterin verstärkt, erweiterten sich meine Wahrnehmungen immens. Ich sah vor meinem inneren Auge schemenhaft ein ganzes Tal voll brennender Scheiterhaufen und das Grauen, welches einst dort stattfand, überstieg jede Vorstellungskraft. Organisierte Folterungen und Hinrichtungen ließen ein Leid und eine Verzweiflung entstehen, die feinstofflich bis in die heutige Zeit spürbar ist.

Auf energetischer Ebene sind dort auch heute noch dunkle Wesen und Energien tätig, die zeitlich ungebunden, ihren Aufgaben nachgehen. Mittels damaliger Rituale halten diese Wächter häufig Verstorbene an den Ort gebunden und die Seelen der Opfer können so nicht den natürlichen Weg nach dem Tod gehen.

Neben diesen Wächtern, oft Dämonen oder dämonische Wesen, gibt es vor Ort noch dunkle, schwarzmagische Konstrukte, die zusätzlichen Aufgaben nachgehen oder auch als feinstofflicher Raum die Verstorbenen festhalten. In dem unendlichen Leid ist es damals nur den Wenigsten gelungen, fest in ihrem Glauben und im Vertrauen zu bleiben und den natürlichen Weg nach ihrem Tode zu gehen. Alle anderen sind noch vor Ort, orientierungslos und zeitlos gefangen.

Die Heilung

Die Durchführung der Heilung geht schnell und unspektakulär, auch um den dunklen Wesen keine Gelegenheit zu geben, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Als erstes galt unsere Aufmerksamkeit daher den Wächtern, um sie zu transfomieren, zu heilen und ihre Verträge aufzulösen. Anschließend wurden die Wächter bis zu „unser aller Haustür“, zum Höchsten Ursprung geleitet, damit sie dort frei entscheiden können, welchen Weg sie gehen wollen – nur zurück, an diesen Ort mit ihren alten Aufgaben versehen, das können sie nun nicht mehr.

Als nächstes wurden sämtliche Konstrukte und deren Sicherungsmaßnahmen komplett aufgelöst, ebenso alle Flüche und Verwünschungen – auch die der Opfer, ausgeprochen in tiefer Verzweiflung und unendlichem Leid.

Danach ging es an den wichtigsten, aber doch schönsten Teil der Aufgabe: Dem Geleit aller gefangenen Seelen nach Hause. An die genaue Anzahl der befreiten Seelen kann ich mich nicht mehr erinnern, auch wenn es erst kürzlich geschah. Wichtig ist dies aber nicht, denn selbst wenn es eine einzige Seele ist, ist die Lösung der Aufgabe gleich viel wert.

Das Procedere geht während der Heilung nicht ohne Nebengeräusche und Angriffe ab: Benommenheit & Vernebelung umgibt einen, die Angriffe auf alle energetischen Körper sind immens, selbst die körperliche Stimme wird angegriffen. Zeitweise hatte ich das Gefühl, ich würde neben einem Feuer stehen und der Rauch hinderte mich am Sprechen. Den Rauch konnte ich sogar schmecken – alles nur, um uns von unserem Vorhaben abzuhalten.

Das die Heilung dann geschehen ist, ist sofort spürbar: Es macht sich eine große Leichtigkeit bemerkbar und ein tiefer Frieden erfüllt den Ort.

Das Auetal in der Lüneburger Heide ist noch nicht vollständig geheilt, denn so ein großes Gebiet ist in vielen Abschnitten unterteilt, die nach und nach gereinigt werden müssen. Die richtige Zeit mit der richtigen unterstützenden Energie ist dazu notwendig.

Aufsuchen dieser Orte

Nur wenn Du Dich öffnest, können diese Energien wahrgenommen werden. Nahezu alle alten Kult- und Opferstätten, auch Hügelgräber oder ähnliches sind damals rituell manipuliert worden, sogar heute noch. Da hilft auch die schöne Umschreibung „Alte Kraftorte“ nichts, sondern sie verschleiert nur, was dort an aktuellen Energiequalitäten vorhanden ist und versucht ausschließlich zu beschreiben, was dort einst war.

Der Wilseder Berg und seine Umgebung, die Langbetten im Sachsenwald sowie der archäologische Wanderpfad und der Tempelberg in der Fischbeker Heide sind aktuell beispielsweise noch solche Orte. Nur mit umfänglichem Schutz ausgestattet sowie in guter körperlicher und energetischer Verfassung solltest Du diese Orte aufsuchen.

Ursprung der Heilung

Die Technik bzw. das Wissen rund um dieses System der Heilung und Transformation entstammt aus der letzten Hoch-Zeit der Menschheit, dem letzten Goldenen Zeitalter, und ist viele Tausend Jahre alt. In den darauffolgenden Zeiten entstanden andere Systeme, die nicht auf Grundlage der damals verloren gegangenen übersinnlichen Fähigkeiten beruhten. Ähnlich wie das bekannte Räuchern sind diese Techniken nur noch temporär wirksam und werden von der Energie der Neuen Zeit nicht mehr unterstützt. Sie verlieren kontinuierlich an Wirksamkeit und Kraft.

Aufstiegszeitalter

Wir stehen auf der Schwelle zu einer neuen Hoch-Zeit der Menschheit und es obliegt nun an uns, wie wir diesen Übergang gestalten wollen.

JETZT ist es an der Zeit, die Geister und Energien der Alten Zeit aufzulösen bzw. zu transformieren – denn ihre Aufgabe ist getan. Es ist nun an der Zeit für das Einheitsbewusstsein und nicht mehr für das Trennungsbewusstsein, welches heutzutage noch tief in den Handlungen der Menschen erkennbar ist.

Die Schwingungen um uns herum erhöhen sich seit Jahren ständig, das Tempo zieht an und nichts und niemand kann sich dem entziehen. JETZT ist es an der Zeit, eine klare Unterscheidungskraft zu entwickeln, sich für die Eigenverantwortung zu entscheiden und den Weg der Fremdbestimmung für immer zu verlassen – für die Freiheit, für die Liebe.

Der Autor, Ingo Smula, wohnt in Hamburg und führt energetische Hausreinigungen durch. Er findet mittels Kartenwahrnehmung Kraftorte alter und neuer Energien und zeigt den TeilnehmerInnen seiner Seminare, wie sie selbst diese Energien wahrnehmen und unterscheiden können.

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