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Artikel Wissen & Weisheit

Suchen und Finden des eigenen inneren Gottes

In den Zeiten vor der Industrialisierung, als Lesen und Schreiben nur etwas für Gutbetuchte waren, galten Symbole als eine einfache Form der Kommunikation. So vermittelt jede Kultur Ideen, Weltanschauungen und Leitbilder, die sich mittels Symbolik dem Betrachter, getragen von dessen eigenen Erfahrungen, auf mehreren Ebenen öffnen kann. So erging es mir auch mit dem folgenden Bild, auf welches in den Weiten des Internets stieß. Doch bevor ich Dir meine Deutung dieses Bildes mitteile, magst Du vielleicht ausprobieren, was dieses Bild in Dir aufsteigen lässt.

Schau´ Dir dieses Bild in Ruhe an. Was siehst Du darin? Welche Symbole erkennst Du? Stellt dieses Bild vielleicht eine Botschaft für Dich dar?

Der Weg des ewigen Gleichgewichts

Die linke Seite des Bildes symbolisiert den irdischen, den physisch/materiellen Weg, während die rechte Seite den geistigen, den spirituellen Weg aufzeigt. Begleitet wird „der Erwachende“ auf seinem irdischen Lebensweg von der Schlange, Symbol der Urkraft der Erde durch Erneuerung und Wiedergeburt. Auf dem geistigen Weg weist ihn der Jaguar, als Krafttier ein starker Führer durch die „Anderswelten“, den Weg.

Links im Hintergrund erkennst Du die Blume des Lebens, Symbol des Musters allen Seins, des Bauplans der Schöpfung. Sie thront über einer Quelle, Sinnbild reinsten Lebens.

Rechts im Hintergrund schwebt das Universum, darunter die drei inneren Planeten unseres Sonnensystems Merkur, Venus und Erde und deren Verbindung zu den Pyramiden von Gizeh, die wiederum als Symbol für die harmonische Vereinigung der mentalen mit der materiellen Welt, der göttlichen Ebene des höheren Selbst mit der menschlichen physischen Ebene gelten.

Auf den Spuren seines spirituellen Lebensweges wird der Mensch auf beiden Seiten von Kolibris begleitet, die Boten der „Neuen Welt“ darstellen und uns auf unserem Weg des spirituellen Erwachens Hoffnung und Vertrauen schenken.

Der Meditierende, der in sich Ruhende, trägt auf seiner Brust das altägyptische Symbol der Unsterblichkeit, das Ankh, Schlüssel des (ewigen) Lebens, welches zur Heilung, Stabilisierung und Erweckung der ureigenen Kraft verwendet wird. Begleitet wird er von dem Schamanen, der als Mittler zwischen den Welten fungiert und ihm den göttlichen Atem, als Träger allen Wissens und Lebens, einhaucht: Der Moment des Erwachens, der Erleuchtung, das Verständnis aller Welten.

Über allem wacht Horus – Gott der Könige, des Himmels, des Lichtes und der Welt – als Herrscher allen Seins, allen Werdens und Vergehens.

Tiefere Symbolik: Der Jaguar

Bei den indigenen Völkern von Mittelamerika verkörpert der Jaguar den Herrscher über die Unterwelt sowie als Krafttier einen starken Führer durch die Traumwelten, erkennbar durch das Leuchten, welches ihn umgibt.

Die Schlange

Sie gilt als Hüterin der Schwelle und wacht über den Eingang in das Totenreich. Bei vielen Völkern repräsentiert sie den Kreislauf von Leben und Tod, als Urkraft der Erde schlechthin. Durch ihre Fähigkeit zur Selbsterneuerung (Häutung) ist sie ein Symbol der Wiedergeburt bzw. der Unsterblichkeit. Auch wurde sie oftmals als Fruchtbarkeitssymbol angesehen.

Der Kolibri

Die Mayas und Azteken sahen in ihm ein Symbol der Sonne und der Liebe, aber auch einen Kenner der Magie und Öffner der Herzen. Die Mayas wiederum sind der Ansicht, dass Kolibris Boten der Neuen Welt sind und aus der Zukunft in unsere Zeit gekommen sind, um uns Licht, Hoffnung und Liebe zu schenken und uns so auf die Neue Welt vorzubereiten.

Die Blume des Lebens

Sie gilt als kraftvollste Darstellung der „Heiligen Geometrie“ (heilig im Sinnne von ganz, vollkommen). Mit ihrer vollkommenen Ordnung und Harmonie wird sie als Muster allen Seins, als Bauplan für alles Vorhandene, als Grundmuster der Schöpfung bezeichnet. Demnach enthält der Code der Blume des Lebens, ähnlich der genetischen Codierung unserer DNA, das gesamte Wissen des Universums.

Die Quelle im Wald (als Hintergrund der Blume des Lebens)

Eine Quelle entspringt tief im Inneren der Erde und ist so ganz besonders mit deren Seele innig verbunden. Sie gilt als Ursprung reinsten Lebens und ihr Wasser wirkt klärend auf Körper und Geist.

Menschengestalt mit Falkenkopf – Horus

Als Gott der Könige, des Himmels, des Lichtes und Welt überhaupt wurde Horus im Laufe der Jahrtausende der Hauptgott der Ägypter. Sein linkes Auge war der Mond, sein rechtes die Sonne, mit seinen beiden Augen erleuchtete er den Himmel sowohl nachts wie auch am Tage. Sein geflecktes Brustgefieder waren die Sterne und mit seinen Flügeln umspannte er den Himmel. Die schlagenden Flügel entfachten den Wind.

Der Schamane /Medizinmann

Er gilt als Vermittler, als Brückenbauer „zwischen den Welten“ und kann so dem Stamm oder einzelnen Personen helfen, wieder in den (Lebens)Fluss, wieder in ihre Mitte oder selbst in „höhere Sphären“ zu kommen. Krankheiten, unvorhergesehene Naturgewalten oder Hungersnöte waren Anlass, um den Schamanen bzw. den Medizinmann als Heiler und als Ritualexperte um Hilfe zu bitten.

Ankh – Das Henkelkreuz – Der Schlüssel des (ewigen) Lebens

Das Ankh, der Lebensschlüssel bzw. das Henkelkreuz, ist ein altägyptisches Symbol und wurde bzw. wird zur Heilung, Stabilisierung und Erweckung der ureigenen Kraft verwendet. Auch steht dieses Symbol für das Weiterleben im Jenseits, daher ist es auch ein Unsterblichkeitssymbol: „Durch die Erweckung Deiner eigenen Urkraft erlangst Du ewiges Leben: Erleuchtung – Erwachen“

Der Lotussitz

Diese Sitzhaltung ist optimal für die Meditation, denn sie ermöglicht langes und stabiles Sitzen. Der Lotus erwächst und erblüht aus dem Schlamm (dem materiellen Leben) und versinnbildlicht die Erleuchtung, das Erwachen.

Die Planeten

Symbolisieren die 3 inneren Planeten unseres Sonnensystems (Merkur, Venus und Erde) und können eine Konstellation einnehmen, die genau der Anordnung der Gizeh-Pyramiden entspricht.

Die Pyramiden

Auf der spirituellen Ebene spiegelt die Pyramide die harmonische Vereinigung der mentalen mit der materiellen Welt, der göttlichen Ebene des höheren Selbst mit der menschlichen physischen Ebene. Die quadratische Grundfläche bildet als Basis die körperliche Existenz ab, die nach oben strebenden Seitenflächen deuten die geistigen Bestrebungen an. In der Spitze der Pyramide findet die Vereinigung ihre Vollendung.

Wie sagte einst Picasso: „Wenn es nur eine Wahrheit geben würde, könnte man nicht hundert Bilder über das selbe Thema malen“. So verhält es sich auch mit meiner Deutung dieses Bildes, beruhend auf erworbenem Wissen und den sich daraus ergebenden Perspektiven.“

Der Autor, Ingo Smula, wohnt in Hamburg und führt energetische Hausreinigungen durch. Er findet mittels Kartenwahrnehmung Kraftorte alter und neuer Energien und zeigt den TeilnehmerInnen seiner Seminare, wie sie selbst diese Energien wahrnehmen und unterscheiden können.

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