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Artikel Wissen & Weisheit

Dolores Cannon – Pionierin der QuantenHeilHypnose

Wer ist Dolores Cannon? – Eine Amerikanerin (1931 – 2014), die zusammen mit ihrem Ehemann, einem Navy-Angehörigen, nach dem Vietnamkrieg Hypnosetherapie praktizierte und über viele Jahre / Jahrzehnte die QuantenHeilHypnose entwickelte.

Damals wurde Hypnose noch ausschließlich zur Raucherentwöhnung, Gewichtsabnahme und Ähnlichem angewandt. Die Arbeit fand grundsätzlich nur im Alpha-Gehirnwellenzustand statt – das ist eine leichte Trance. Diese Trance kennen wir alle, ohne sie als Trance einzustufen, denn im Alpha-Gehirnwellenzustand befinden wir uns, wenn wir uns geistig in irgendetwas vertiefen; beispielsweise gebannt am PC sitzen oder auf unser I-Phone schauen; einfach nur die Augen schließen; in ein Buch oder einen Film vertieft sind.

Damals wurde bei der Hypnose darauf geachtet, auf jeden Fall im Alpha-Gehirnwellenzustand zu bleiben, denn es hieß, dass in einem tieferen Zustand, wie dem Theta-Gehirnwellenzustand, seltsame und vom Hypnotiseur unkontrollierbare Dinge auftauchen könnten – das war zu der Zeit überhaupt nicht erwünscht, eher gefüchtet.

Ganz ungeplant fand Dolores im Laufe iherr Arbeit heraus, das dies auch stimmte – ja, es können die seltsamsten Dinge auftauchen, aber das kann unglaublich heilend sein, wenn wir es nicht fürchten und entsprechende Sicherheitsnetze einbauen, was Dolores im Laufe ihrer 40-jährigen Arbeit dann auch tat.

Außerdem bemerkte Dolores, dass einerseits der freie Wille des Klienten nicht wirklich erfolgreich missachtet werden kann und andererseits, dass es zudem eine innere Instanz gibt, die den Klienten auch im Theta-/Delta-Zustand vor jeglichem Schaden bewahrt.

Aber zurück zum Theta-Zustand: Der Theta-Gehirnwellenzustand ist deutlich tiefer als der Alpha-Zustand. Trotzdem kennen wir ihn alle aus unserem Alltag, denn jede(r) von uns ist mindestens 2x täglich, zwischen Einschlafen und Aufwachen, und zwischen Aufwachen und Einschlafen, ganz kurz in diesem Zustand. Es ist diese leere Sekunde beim Aufwachen, bevor uns wieder einfällt: „Ahhh, heute ist der und der Tag, und ich muss heute dies und das tun.“

Theta-Zustand: Es ist diese kurze Phase abends beim Einschlafen, bei der plötzlich lauter seltsame, zusammenhanglose Bilder erscheinen. Meist bekommen wir diese Sekundenbruchteile gar nicht mit, aber es gibt sie immer!

Mittlerweile gibt es viele Heilungsansätze im Theta-Gehirnwellenzustand, aber meines Wissens ist Dolores Cannon die Pionierin, Menschen im Theta-Zustand in Trance zu begleiten. Sie hat Ihren ersten Ansatz über fast fünf Jahrzehnte weiterentwickelt. Heute heißt die Methode: QHHT – QuantenHeilHypnose – Quantum Hypnosis Healing Technique (früher: Quantum Hypnosis Healing Therapy).

Die Entstehungs- oder genauer Entfaltungsgeschichte ist bemerkenswert und abenteuerlich: Irgendwann im Verlauf einer völlig normalen Hypnose-Sitzung zur Gewichtssreduktion fiel eine Klientin von Dolores und ihrem Mann unversehens in etwas, was sich als ein früheres Leben herausstellte. Frühere Leben, das war damals vollkommen verpönt in den Hypnose-Kreisen, vor allem in christlichen Kreisen, und wurde belächelt oder für gefährlich befunden. Aber eines der hervorstechendsten Merkmale von Dolores war ihre unstillbare Neugierde. Ihr ganzes Wesen war darauf geeicht, so viel wie möglich über alles nur Erdenkliche zu erfahren und lernen. Das war die treibende Kraft in ihrem Leben.

Deshalb überwog bei Dolores der Impuls, diesem Thema mit den früheren Leben weiter nachzugehen. Auch wenn sie und ihr Mann von allen, mit denen sie damals lebten (das war nach wie vor ein christlich orientiertes Militärareal für Armeebedienstete) verspottet, verpönt und heruntergemacht wurden. Sie machte(n) also weitere Sitzungen mit dieser Frau, die als Erste unversehens in frühere Leben gerutscht war, und das Ergebnis hielt sie später in ihrem ersten Buch „Five Lives“ (Fünf Leben) fest.

Dolores war eine unglaublich gründliche Forscherin und begnügte sich niemals damit, irgendetwas einfach für bare Münze zu nehmen.

Immer und immer wieder forschte sie in verfügbarer Literatur und weiteren Hypnose-Sitzungen kreuz und quer und immer wieder aufs Neue nach Bestätigungen für Informationen, die sie bekommen hatte. Sie liebte es, Stunden über Stunden in Bibliotheken zu verbringen und sich Informationen über alles anzueignen, was irgendwie im Zusammenhang mit den Informationen stand, die sich ihr durch eine Klienten-Sitzung eröffnet hatten.

Die Bestätigungen, die sie aus verschiedenen Quellen wieder und wieder bekam, führten zu einem unerschütterlichen Glauben an die Vertrauenswürdigkeit der Informationen, die in diesem Zustand gegeben wurden. Sie lernte auch immer mehr, wie sehr sich bei Menschen, die in diesem Zustand auf Fragen antworteten, eine ganz bestimmte Energie zu Worte meldete. Mangels eines besseren Namens nannte sie diese Energie das Unbewusste/ Subconscious/ SC, gemäß der Hypnose-Tradition. Nach und nach lernte sie, diese Energie zu erkennen, wenn sie auftrat: beispielsweise an der Stimmlage und an der liebevollen, raumfüllenden Präsenz, die sich im Raum ausbreitete, wenn diese Stimme mit großer Autorität alle möglichen Fragen, ganz ohne zu zögern, beantwortete.

Das entwickelte sich aber erst mit den Jahren, denn nachdem die Klientin in frühere Leben gerutscht war, wurde der Ehemann von Dolores auf dem Nachhauseweg im Militärcampus von einem Militärlastwagen überfahren. Sein ganzer Körper war so zerstört, dass die Ärzte ihn aufgaben, obwohl er noch lebte, wenn auch im Koma. Es gab aber eine Begebenheit, die Dolores das unerschütterliche Vertrauen gab, dass er leben würde: Denn diese Klientin, die in frühere Leben gerutscht war, hatte in Trance auch erwähnt, dass sie sowohl Dolores als auch ihren Mann sehen konnte, wie beide diese Arbeit in Zukunft weiter führten und entwickelten würden.

Trotz der Prophezeiung der Ärzte und trotz der weitreichenden Zerstörung seines ganzen Körpers überlebte Dolores Mann tatsächlich – aber es dauerte viele Monate und er verbrachte danach die letzten 25 Jahre seines Lebens im Rollstuhl. Viele Jahre vergingen, in denen Dolores sich um ihren Mann und ihre Kinder kümmerte, und sie fand lange keine Zeit, sich weiter den Hypnose-Sitzungen zu widmen.

Für viele ihrer Kritiker wurde der Unfall ihres Mannes als Strafe für die Versündigung der beiden gesehen, denn sie lebten ja immerhin in christlichen Kreisen, die es anstößig fanden, sich mit früheren Leben zu beschäftigen. Nach der Rückkehr ihres Mannes aus dem Krankenhaus zogen Dolores und ihr Mann mit ihren Kindern um. Viele Jahre später nahmen Dolores und ihr Mann die Hypnose-Arbeit dann wieder auf. Als ihr Mann starb, widmete sie sich vollkommen der Hypnose, mit großem Elan und ihrer unstillbaren Neugier.

Sehr bald entfaltete sich dann das, was ich oben beschrieben habe: Sie wurde immer vertrauter mit dem Prozess, der Stimme und der Energie, die auftauchten. Und immer und immer wieder wurden Aussagen, die aus dieser Ebene von den verschiedensten Klienten kamen, bestätigt. Dolores war begeistert – nicht nur wurde ihr unermüdlicher Wissensdurst gestillt – ohne jemals zu verebben, sondern es war auch sehr erfüllend, im Raum zu sein, wenn diese Energie sprach.

Dolores ist Zeit ihres Lebens bei der Bezeichnung SC – Subconscious/ Unbewusstes – geblieben, obwohl es dieselbe Instanz ist, die heute oft als Höheres Selbst, Seele, Seelenfrequenz, Hohes Selbst bezeichnet wird. Die Instanz selbst, so Dolores, hätte keinen Namen und es sei gleichgültig, mit welchem Namen sie angesprochen würde.

Doloes vermutete, dass es sich bei dieser Instanz um ein Gruppenbewusstsein, eine Gruppenseele, handelt, die sich der jeweilgen Situation anpasst und sich oft, aber nicht regelmäßig, aus vielen Spezialisten zusammensetzt und keine festen „Konturen“ hat, wie wir es als Menschen erwarten würden.

Auf jeden Fall zeichnet sich diese Instanz in uns allen dadurch aus, dass sie allwissend ist, allheilend, alles bewirken und alles erschaffen kann. Es ist eine Instanz, die der Schöpferquelle noch viel näher steht als unsere Geistführer, Schutzengel und ähnliche Helfer. All dies kristallisierte sich für Dolores nach und nach durch die vielen Erfahrungen mit dieser Instanz heraus, begleitet von viele Bestätigungen, Synchronizitäten und Wiederholungen. Es gab viele Phasen in diesem Prozess und immer wieder Brüche durch neue Informationen, die alles, was Dolores bis dahin gelernt und erkannt zu haben glaubte, vollkommen über den Haufen warfen. Aber sie gab nicht auf!

So vergingen viele Jahre, in denen Dolores unglaubliche Informationen sammelte, die ihr Verstand kaum fassen konnte. Zunächst Informationen über Details diverser historischer Perioden aus den früheren Leben ihrer Klienten. Es dauerte aber nicht lange, bis auch Informationen über Ufos und Außerirdische durchkamen, und das eröffnete ein völlig neues Gebiet, in das sich Dolores voller Wissbegier und mit ihrer gewohnten Akribie und Gründlichkeit einließ. Viele von ihren insgesamt an die 20 Büchern enthalten zu diesem Thema eine Vielzahl von spannenden Protokollen. Da kein Verlag diese Bücher veröffentlichen wollte, gründete sie ihren eigenen Verlag.

Eine spezielle Serie von zwei oder drei Büchern enthält ausschließlich Informationen über das Leben von Jesus bei den Essenern, und eine weitere Serie von drei Büchern über Gespräche mit Nostradamus. Die Geschichte, wie es zu den Gesprächen mit Nostradamus kam, erzählte Dolores oft und gerne, weil sie sehr außergewöhnlich war: Es war während einer ansonsten recht unspektakulären Sitzung (in den 1980ger Jahren), in der sich plötzlich herausstellte, dass die junge Klientin in einem anderen Leben eine Gehilfin von Nostradamus war.

Dann geschah etwas, was zuvor auf diese Art noch nie in einer Sitzung geschehen war: Es kam eine Stimme durch, die sich als Nostradamus ausgab. Und sie sprach direkt zu Dolores.

Nostradamus erwies sich als ein sehr fordernder Informant und wollte, dass sie sich ihm über diese Klientin für weitere Gespräche zur Verfügung stellte. Er wollte mit ihr seine etwa Tausend Verse durchgehen und die richtige Auslegung prüfen, da er frustriert darüber war, wie sehr seine Botschaften missverstanden wurden. Denn nicht nur wurden seine Verse vielfach falsch interpretiert, sondern es wurde auch generell seine Botschaft von der Menschheit eher als Ankündigung einer düsteren Apokalypse aufgenommen, während er das Ganze in Wahrheit als Warnung verstanden haben wollte, damit genau diese Apokalypse verhindert werden konnte. (Was offensichtlich auch geschehen ist, und es sieht ganz so aus, als wäre Dolores Wirken ein wesentlicher Teil dabei gewesen.)

Da Nostradamus es sich zu Lebzeiten nicht leisten konnte, Klartext zu sprechen – das wäre sein Todesurteil gewesen – musste er seine Verse so kryptisch verfassen, wie er es tat, auch mit dem Risiko, dass es falsch verstanden werden würde. Zudem hatte er ein tiefes okkultes Wissen, das mit in seine Entschlüsselungen einfloss, und niemand, der über dieses Wissen nicht verfügte, konnte sein Verse später so entschlüsseln, wie es eigentlich angemessen gewesen wäre.

Nostradamus wollte nun also von Dolores, dass sie sein Sprachrohr sein sollte, um der Menschheit zu vermittelen, wie er alles wirklich gemeint hatte. Was sie auch tat. So entstanden die drei Bücher mit Nostradamus‘ entschlüsselten Botschaften von ihr. Und sie tourte zwischen den 80gern und 90gern für einige Jahre durch die Welt, um den Menschen die heilsame, warnende und wahre Botschaft von Nostradamus zu vermitteln! Irgendwann in den 90gern war dieses Thema dann abgeschlossen.

Viele Jahre ging es also in Dolores‘ Sitzungen um solche und andere geschichtlichen Informationen und um Informationen über außerirdisches Leben. Ihre an die 20 Bücher sind leider nicht ins Deutsche übersetzt, sondern nur auf Englisch zu haben. Sie bestehen in der Regel aus Abschriften von Sitzungsprotokollen. Wobei erwähnenswert ist, dass dahinter eine ungeheure Arbeit von Seiten Dolores steckt. Die meisten QuantenHypnoseSitzungen sind alltäglich und unspektakulär und haben nur Bedeutung für die Menschen, die mit ihren Anliegen kommen. Menschen kommen ja auch hute fast durchweg zu Hypnose-Sitzungen, um ihre persönlichen Probleme und Symptome zu klären und nicht, um geschichtliche Hintergründe aufzudecken.Irgendwann nach der Jahrtausendwende war offensichtlich die Zeit reif für eine neue Phase.

Erneut völlig unerwartet, denn Dolores ging ja immer mit dem, was sich ihr präsentierte, eröffneten sich plötzlich Möglichkeiten von tiefen Selbstheilungen, die in diesem Theta-Zustand durch das SC / die Seelenfrequenz / das Höhere Selbst des jeweiligen Menschen stattfanden.

Das war ein völlig neuer Aspekt! Von da an entfaltete sich Dolores Methode, die QHHT – QuantenHeilHypnose, in der Form, wie sie heute praktiziert wird – nicht nur als Möglichkeit, Informationen über persönlich relevante Themen oder Gott und die Welt zu erhalten, sondern auch um tiefe Selbstheilungen einzuleiten.

Wie real Selbstheilungen im Theta-Zustand sind, haben mittlerweile auch andere erkannt. So gibt es außer der QuantenHeilHypnose von Dolores Cannon eine wachsende Zahl weiterer Heilungsansätze, die das Wort „Theta“ oder QuantenHeilung in ihrem Namen führen. Da wir ja kollektiv noch nicht so sehr daran gewohnt sind, Heilung als Selbstheilung zu sehen, erwähne ich hier noch mal, dass Heilung letztlich immer nur Selbstheilung sein kann, und jeder sogenannte Heiler dabei letztlich nur als eine Art Hebamme assistiert.

Links das Bild von Dolores Cannon.

Wie genau eine solche QuantenHeilHypnose – Sitzung abläuft, lässt sich auf der Seite der Autorin, Petra Mecklenburg, nachlesen.

Die Autorin, Petra Mecklenburg, lebt und arbeitet in Hamburg und Schneverdingen. Sie ist freie Übersetzerin, außerdem QHHT – QuantenHeilHypnose-Begleiterin nach Dolores Cannon, Autorin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Eigenes Buch: „Der Schmetterling erwacht“

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