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Algen, Kelp und Seegras – die neue Hoffnung an der Klimafront

Forscher haben herausgefunden, dass Seegras und Großalgen, auch Kelp genannt, einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten können. Sie filtern nämlich nicht nur ein Zuviel an Nährstoffen aus dem Meer und produzieren große Mengen Sauerstoff, sondern sie lagern auch auf natürliche Weise riesige Mengen des klimaschädlichen CO2 ein. Und spielen damit eine zentrale Rolle in den Ökosystemen. Weltweit versuchen Wissenschaftler nun herauszufinden: Wie viel CO2 ziehen Seegras und Co. tatsächlich aus der Atmosphäre? Und wie lassen sie sich möglichst effizient im Kampf gegen den Klimawandel einsetzen?

Ein Hektar Seegras so gut wie zehn Hektar Wald

Nicht nur das. Kaum jemand weiß, wie viele Naturstoffe aus Algen und Seegras wir heute schon nutzen. Mehr als 10.000 essbare Pflanzenspezies aus der See landen bereits als Meeresgemüse auf unseren Tellern. Forscher der Oregon State University haben gerade ein Seegras mit einem speckähnlichen Geschmack entdeckt, angeblich doppelt so gesund wie Grünkohl. Auch in Sachen Verpackung werden die Ocean Greens noch zu nachhaltigen Lösungen führen. Algenstrohhalme und Seegrastüten sind bereits im Umlauf. Aber auch in ganz anderen Bereichen wird experimentiert: Die französische Universität Nantes hat einen Bio-Asphalt aus Algen entwickelt, der ohne Erdöl auskommt. Und an der Technischen Universität Dresden haben Forscher eine Art Algenteppich gewoben – um darauf Ski zu fahren.

Ganzer Artikel bei ENORM MAGAZIN

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