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Artikel Lebensfragen

Shining your Light – Leuchten und Verankern deines Lichts

Ich möchte über unser „Licht“ – unsere Göttlichkeit – schreiben, gerade jetzt, da wir uns auf die Sommersonnenwende zubewegen und das Tageslicht zunimmt, bis wir den Sonnenwendpunkt erreichen.

Die Integration und Heilung unseres Schattens erfolgt nur in Gegenwart einer höheren Frequenz – unserem Licht. Wir sind uns oft nicht bewusst, oder wenn wir uns dessen bewusst sind, haben wir Angst vor unserem Licht oder vor unserer angeborenen Fähigkeit zu „leuchten“ und dieses Licht in unseren täglichen Aktivitäten ausstrahlen und wirken zu lassen.

Was bedeutet das, unser Licht „leuchten oder verankern“ zu lassen?

Für mich bedeutet das, aus einem herzzentrierten Gewahrsein zu leben, dass wir wirklich alle in einem einheitlichen Bewusstseinsfeld verbunden sind. ‘Ich‘,‘ Du‘, ‚er / sie‘ weichen einem umfassenderen‘ Wir‘, ‚uns‘ und ‚unserem‘.

Wir sind keine getrennten Einheiten mehr, die um Ressourcen oder Liebe konkurrieren. Wir erkennen die Notwendigkeit der Zusammenarbeit an, da wir alle ein und dasselbe Feld teilen und ausmachen! Wir wünschen uns Zusammenarbeit und Gemeinschaft und sind bereit, unseren Teil dazu beizutragen.

Wir haben oft Angst vor unserem Licht, weil wir aus der Perspektive unseres Egos heraus glauben, es würde bedeuten, wir müssten uns selbst ‚reparieren‘ oder unser ‚Mensch-sein‘ müsste sterben. Im Kern fühlen wir uns unwürdig und deshalb widersetzen wir uns genau dem Wandel, den wir zu erreichen versuchen

Wie können wir diesen Kern des (scheinbaren) Unwürdigseins heilen?

Wir heilen, indem wir uns selbst erlauben, uns zu zeigen und so zu sein, wie wir sind. Indem wir uns dafür respektieren, so zu sein, wie wir sind und uns selbst so zu akzeptieren und anzuerkennen, dass wir genau das fühlen, was „jetzt“ ist, in jedem neuen Moment.

Indem wir bewusst atmen, aktivieren wir unser Licht und setzen uns gleichzeitig dem Licht aus. Wir atmen in Stille, um uns auf das Licht unseres Seins auszurichten. Dies ist ein ungemein kraft- und machtvoller Ausdruck der Selbstliebe. Matt Kahn, ein amerikanischer spiritueller Lehrer und Heiler, sagt es ganz einfach: „Wir gehören zum Licht“.

Aber oft ist das, was wir fühlen, unbequem oder „schmerzhaft“. Dies ist gekoppelt mit Gedanken und Erinnerungen aus vergangenen Erfahrungen oder unserer Konditionierung und ‚ererbten‘ Mustern. Wenn wir jedoch NICHT den Gedanken unseres überaktiven Verstandes folgen, wenn wir unsere Verurteilungen rund um dieses unangenehme Gefühl loslassen und uns unserer Konditionierung und Vermeidungsmuster bewusst werden, dann können wir feststellen, dass sich dieses Gefühl von selbst mit Respekt und Aufmerksamkeit verändert.

Wenn wir das Gefühl zulassen, verwandelt es sich von selbst, Atemzug für Atemzug. Wir erlauben, akzeptieren und fühlen im JETZT. Eine aktiv vorgenommene Veränderung ist nie erforderlich. Die Gefühle ändern sich von selbst, während wir verbunden und auf unser Licht ausgerichtet bleiben.

Ein Toltec-Lehrer von mir sagte einmal: „Der Mensch ist das Sinnesorgan von Mutter Erde.“ Das machte für mich viel Sinn. Denn alles, was von uns in einem bestimmten Moment verlangt wird, ist einfach zu fühlen – zu spüren und mit der Schwingung des gegenwärtigen Bewusstseins zu sein.

Das Licht drückt sich als Liebe aus. Wenn wir also das Licht der Quelle akzeptieren, es zulassen und uns darauf ausrichten, dann kann die wahre Natur dessen, wer/was wir sind, frei fließen. Wir werden von bedingungsloser Liebe überflutet. Während wir uns selbst bedingungslos lieben, beginnt unser Licht zu leuchten…. es ist, als würden wir „angeschaltet“ werden.

Also, wie fangen wir es an, unser Licht „leuchten“ zu lassen?

Dies geschieht ganz natürlich, wenn wir eine Haltung der Dankbarkeit und Gleichheit entwickeln und nähren. Es beginnt damit, dass wir unsere Perspektive verlagern von: „Das Leben passiert mir“ auf „Was kann ich aus dieser Erfahrung lernen?“

Alles Leben in dieser menschlichen Form ist ein Lernen. Also, das Leben passiert uns nicht – wir sind keine Opfer des Lebens, sondern das Leben unterstützt uns bei unserer Entwicklung. Dies erfordert jedoch eine Willensentscheidung unsererseits, eine bewusste Wahl, diese Perspektive – uns aktiv mit einzubringen und zu fragen – beizubehalten und zu pflegen: Was lehrt mich diese Erfahrung, diese Situation oder Person?

  • Beginne dankbar zu sein für alle Lektionen des Lebens, für alle „Mitspieler“, die zu deiner Version des Dramas erschienen sind – besonders für diejenigen, die die Rolle der „Bösewichte“ übernommen haben.
  • Atme – Sei still – Höre zu
  • Beginne Dir bewusst zu werden, dass du mehr bist als dieser Körper, dieser Geist, dieses Gefühl / diese Emotion, die sich jederzeit ausdrücken. So wie alle um Dich ebenfalls mehr sind.
  • Beginne alles zu akzeptieren, was entsteht, indem du all deine Gefühle und Emotionen anerkennst und dir die Zeit und die Mühe auf Dich nimmst, sie wirklich zu verarbeiten. Du fängst an zu erkennen, dass sie von innen heraus erzeugt wurden, aus all den Erinnerungen und Missverständnissen der Vergangenheit, die in Deine Zell- und Deine Energiematrix eingewoben sind. Auf diese Weise beginnen wir zu lernen, bedingungslos zu lieben – nicht mehr an bestimmte Gefühle oder Ergebnisse gebunden zu bleiben, und uns ihnen auch nicht zu widersetzen. Alles hat den gleichen Wert, da es Teil unseres Lernens und Teil einer größeren Wahrheit ist.
  • Beginne, dich bewusst auszurichten und dich mit der Quelle, deiner göttlichen Natur, zu verbinden. Täglich! Das bedeutet, diese Gegenwart aktiv in deinem Leben hervorzurufen und einen tiefen Wunsch nach Wahrheit und Liebe in deinem Leben zu kultivieren, wenn sie erscheint. Vielleicht zeigt es sich als der Wunsch, frei von deinem eigenen Leiden zu sein, oder als Wunsch, einfach nur glücklich zu sein….

Das ist für jeden möglich – ohne Ausnahme! Aber wir sind nicht alle „angeschaltet“.

Zwar sind wir nicht alle „angeschaltet“. Aber es gibt einen Teil, den ich Gnade nenne, der dabei unterstützt, dass unser Bewusstsein beginnt, aufzuwachen.

Dann wird es oder verlangt es eine bewusste Entscheidung, die Muster unserer Konditionierung, die darauf aus sind, Schmerzen und Unangenehmes zu vermeiden, zu durchbrechen und in die Haltung des „Erkundens“ zu gehen, indem wir sie erlauben und einfach sind wie wir sind.

Wir erkennen, dass dies nur vorübergehende Zustände sind, die sich an vergangene Erfahrungen und Erinnerungen gekoppelt haben. Unser Fokus liegt nicht mehr auf dem Schmerz oder dem Unangenehmen, sondern auf dem Bewusstsein des Atems. Wir stoppen das Muster des überaktiven Geistes und die dazugehörigen Fragen wie “ Warum ich?“ oder „Was bedeutet das?“. Stattdessen fragen wir, „Was soll ich jetzt hier lernen?“ oder „Was brauche ich?“.

Wenn wir fragen: „Was brauche ich?“ oder „Was wird jetzt gebraucht?“ kultivieren wir die Weisheit unseres Herzens. Genau durch die Öffnung, Erweiterung und Weisheit des Herzens, kombiniert mit dem Bewusstsein eines erwachten Geistes, entfalten wir uns weiter. Wir schwingen mit einer höheren Frequenz. Wir beginnen, unser Licht ‚leuchten zu lassen‘. Das verändert uns und die Welt um uns herum.

Ich erlebe dies mehr als eine allmähliche Entfaltung oder Weiterentwicklung meines egoistischen Selbst und meiner menschlichen Natur. Ich werde ganzheitlicher und je stärker diese Ganzheit in meine 3D-materielle Realität integriert wird, desto mehr beginne ich zu erkennen, dass das, was ich hier zu kreieren habe, das Paradies ist.

Was passiert mit uns, wenn wir unser Licht erkennen und beginnen, es bewusst mehr „leuchten“ zu lassen?

Es gibt ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit und deshalb entwickelt sich ein Vertrauen, dass das Leben uns mit allem versorgt, was wir brauchen (vielleicht nicht immer mit dem, was wir aus der Ego-Perspektive glauben zu wollen oder zu brauchen). Eine natürliche Freundlichkeit und Höflichkeit entwickelt sich mit dem authentischen Wunsch, Freude und Glück zu bringen, wohin wir auch gehen.

Selbst schwierige oder herausfordernde Situationen oder Menschen haben dann nicht mehr die ‚Ladung‘, die sie früher hatten. Man ist eher bereit und in der Lage, die „Höhen und Tiefen“ des Lebens ohne Anhaftungen oder Widerstände zu erleben. Wir werden toleranter, flexibler und widerstandsfähiger und verstehen, dass wir alle dazu beitragen und in einem Boot sitzen.

Wir alle haben die gleichen Bedürfnisse: geliebt und akzeptiert zu werden, Nahrung, Schutz und Sicherheit zu haben, einen Beitrag zu einer größeren Sache zu leisten. Wir teilen einige der gleichen „Programme“ und Konditionierungen, und doch drücken wir alle unterschiedliche Aspekte dieser Bedürfnisse und Konditionierungen aus. Wir sind uns unserer Unterschiede bewusst, aber wir sind mehr daran interessiert, was wir teilen, oder daran, was wir als Individuen für das Ganze anzubieten haben.

Es ist nicht so sehr ein „Tun“, als vielmehr das „Sein“ zuzulassen. Wir beginnen, das Licht und die Liebe, die wir wirklich sind, auszustrahlen. Unser „Tun“ wird leichter und ganz natürlich freudiger und das wiederum macht die Welt um uns herum heller. Bei „Shining our light“ geht es vor allem darum, unsere innewohnende Licht-Natur hier auf dieser Erde zu erlauben und zu verankern.

We are not here to be Somebody living a life, but to BE Life, living through some body.

Die Autorin, Paula van Tuyl, ist Exam. Physiotherapeutin und seit 2000 praktizierende Heilpraktikerin in Wedel und Hamburg. Ausbildungen umfassen: Klassische Homöopathie, Craniosacral Biodynamics bei Franklyn Sills, Viszerale Osteopathie bei Santosh Weber, Kinderbehandlung bei Joachim Lichtenberg, Prä- und Perinatale bezogene Themen bei Claire Dolby, Ho’oponopono, PresentChild Translation bei Janita Venema, Netherlands, und Soul Focused Healing bei Deborah Mills, USA.

Weiterbildung in Biodynamische Psychotherapie, Tiefenpsychology und im Umgang mit Schock- und Traumafolge. Und Seminartätigkeit: Homöopathische Hausapotheke, Heilmittel Verreibungen, Ho’oponopono, Meditation und PresentChild Translation.

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