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Spot on Shiatsu – Ein Bericht zum Festival 2018 (Ad)

Das war die Bombe! Der Sommer schlechthin und mittendrin unser erstes Shiatsu Festival in Hamburg. Hätte irgendetwas besser laufen können? Doch der Reihe nach:

Schon seit einigen Jahren hegte ich den Wunsch, ein Festivalwochenende mit spirituellem Hintergrund auszurichten. Doch obwohl ich seit längerem im Shiatsu verwurzelt bin, kam mir bislang nicht in den Sinn, mit diesem Thema ein ganzes Festival zu gestalten.

Stattdessen schwirrte Yoga in meinem Kopf herum. Das war zu einer Zeit, als noch keiner sonst ein Yoga Festival machte. Und trotz einiger vielversprechender Gespräche mit Vertretern aus der Szene, blieb es doch alles nur Theorie… Und die Jahre vergingen.

Eines schönen Tages kam das Angebot, die Schule ‚Shiatsu zum Leben‘ zu übernehmen. Und kaum war ich in Amt und Würden, fand ich mich – zusammen mit meiner Schul-Partnerin Karina Nölp – auf dem Schulleitertreffen der GSD Schulen in Kassel wieder. Und da passierte es dann: Die Rede war von dem ersten Shiatsu Festival in der Nähe von Kassel und bei mir aktivierte sich der alte, lang gehegte Plan, ein Festival zu veranstalten.

Der entscheidende Unterschied war: Ich dachte dabei an Shiatsu!

Auf der Heimreise im Zug schmiedeten wir Pläne. Von Anfang an stand eine starke Partnerschaft mit Gleichgesinnten an oberster Stelle. Zunächst schossen unsere Gedanken noch wild durch die Gegend, doch schnell fokussierten wir uns auf das Hamburger Shiatsu Feld. Denn wir erkannten, dass ein starkes Shiatsu in Hamburg ein geeinigtes Umfeld benötigt.

Glücklicherweise dachte Birte Ernestus-Holtkamp, die ebenso neue Schulleiterin von der ‚Shiatsu Schule Hamburg‘, genau dasselbe. Und so saßen wir nun zu dritt im Boot und entwickelten die Idee zu

  • Spot on Shiatsu, dem ersten Bewegungs & Begegnungsfestival Hamburgs.

Das Programm, das Herzstück des Festivals, hatten wir schnell beisammen, doch plötzlich ging es um noch vieles mehr, sodass mir bei den Gedanken daran selbst heute noch schwindelig wird.

Ein solches Projekt benötigt: Werbung, einen Internetauftritt, Sponsoren (an dieser Stelle nochmals großen Dank an die GSD!), Flyer, Plakate, Matten, Mikrofone, ein großes Veranstaltungszelt, kleinere Pavillons, Shiatsu BehandlerInnen auf dem Festival, kleinere Zelte, Pressetexte, Ticketvorverkauf, Logo, Banner, T-Shirts, Korrespondenz mit den TeilnehmerInnen u. LehrerInnen, Buchhaltung, Steuer … Die Liste ließe sich noch um viele Faktoren und Details erweitern… Und wir hatten damals für all das nur sechs Monate Zeit!

Pötzlich war der große Tag da, der 30. Juli 2018. Die ersten Schulklassen fanden den Weg in den Schanzenpark und wir alle erlebten gemeinsam die Geburtsstunde eines neuen Festivals – mit dem Samurai Shiatsu Programm für Kinder als Start. Ganz ehrlich, es hätte nicht besser beginnen können!

Die Begeisterung, mit der diese kleinen Menschen die Ideen zur achtsamen Berührung umsetzten, sollte auch unsere Vision für die Zukunft nähren.

Nachmittags durften dann auch die Großen ran. Und so lehrte Michael Dackkau etwas über Shiatsu und Faszien. Bei Charlotte Engel konnten Neueinsteiger einen Shiatsu-Schnupperkurs erleben und bei Ihrer Namensvetterin Charlotte Sachter gab es die Shiatsu Cuisine, eine interaktive TCM Diätetik „Kochshow“.

Wir durften im Laufe des Festivals noch vieles mehr über Shiatsu hören und lernen. Das bunte Shiatsu Programm wurde getragen von: Wilfried Rappenecker, Patrick Nehls, Dr. Reinhard Müller, Jürgen Westhoff, Florian Takata und Ellen KleineVortmeyer. Dazu kamen noch Tanzimprovisation, Chanten, Theater, Verkaufs- und Infostände und natürlich das vorzüglich vollwertige Essensangebot. Besonders der Samstag war voller Köstlichkeiten, denn morgens ging es bereits früh los mit Meditation und Duft Qigong, Shiatsu Bodyflow, Chinesischem Facereading u.a.

Wir feierten Shiatsu mit der Unterstützung der Sonnengöttin (28-30°C) und die Tage glichen einem großartig buntem Feuerwerk, das sich vor unseren Augen und in unseren Herzen entzündete! Wir, die Veranstalter, waren immer mitten drin, immer auf dem Sprung, um noch etwas zu reichen, etwas zu besprechen, noch etwas zu organisieren und um zeitgleich hier und auch dort zu sein.

Und ehe wir uns versahen, war der Abend gekommen. Wir waren völlig ermattet ob der vielen wundervollen Eindrücke, doch immer noch mit einem letzten Programmpunkt vor der Nase, dem Tanz und der Party zum Abschluss. Ehrlich, es war der Moment der Leere, des akuten Kyo und der Körper rief nach Ruhe. Doch es nützte nichts, unsere DJane Anna Weiße war von ihrem Plan nicht abzuhalten, die Bässe in den Haaren der restlich verbliebenen Besuchern spürbar tanzen zu lassen. So setzte die Musik ein und es geschah etwas Verwunderliches: Ein Gefühl der Freude, der Erfüllung machte sich in uns breit. Freude über das soeben Geschaffte und die Zuversicht, dass sich der Aufwand, Shiatsu in solch buntem Licht darzustellen, gelohnt hatte und auch in Zukunft lohnen wird.

Und um auf die Frage zu antworten: Hätte es besser laufen können? Nein, das hätte es nicht!

Und nun, mit dieser Erfahrung gehen wir voller Vorfreude in die neue Festivalsaison. Wir planen mit zwei Bühnen: eine für Anfänger und eine für Shiatsukas. Wir haben 2 1/2 Tage Festival, wir haben mehr Shiatsu Programm – und wir planen nicht mehr zeitgleich mit dem Shiatsu Festival in Kassel! Mit anderen Worten: Wir wollen mit dem diesjährigen Festival Shiatsu noch bunter, noch größer und noch weiter über die Grenzen Hamburgs hinaustragen.

Denn Shiatsu ist nicht etwas, was nur auf einem Futon stattfindet, theoretisch erklärbar oder auch vorführbar ist. Sondern Shiatsu ist gleichermaßen unkompliziert und schwingt in bewussten und/oder zufälligen Begegnungen einfach mit. Shiatsu wirkt auf so viel mehr als auf einen 40-minütigen Ausschnitt eines Menschenlebens. Und hier, auf dem Festival, lässt sich viel von dem spüren und erleben, wie Shiatsu schwingt, trägt und öffnet, verbindet und bewahrt.

Wir freuen uns riesig auf Euch und beim Blick auf unser Programm wissen wir, dass es sich für euch lohnen wird, dabei zu sein.

Herzlichst, eure Veranstalter: Gunter Seibel und Birte Ernestus-Holtkamp

Programm unter:

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